01
Der Raum, wie er ist
Wir fangen mit dem an, was schon da ist.
Ein bewohnter Raum, kein Rohbau. Teppich mit Filzunterlage, Raufaser in drei Schichten, Sockelleisten aus Vollholz, ein Kabel mit blanker Fassung an der Decke. Wir messen auf, prüfen den Estrich darunter auf Restfeuchte und notieren, wo später Schränke hängen sollen.
Aufmass . Restfeuchte . Bestandsfotos
02
Abkleben und Rückbau
Erst die Schleuse, dann das Brecheisen.
Staubschleuse mit Reissverschluss in die Tür, Vlies auf den Boden, Kanten abgeklebt. Dann kommt der Teppich hoch, samt Filzunterlage und Nagelleisten, die Sockelleisten ab und die Tapete runter. Was rausgeht, geht sortenrein raus.
Staubschleuse . Altbelag . Nagelleisten
03
Ständerwerk und Beplankung
UW unten, CW im Achsmass, Dämmung dazwischen.
UW-Profile auf Anschlussdichtband, CW-Ständer im Regelabstand 62,5 cm, Mineralwolle ins Gefach. Erste Lage Gipskarton, zweite Lage versetzt gestossen, damit keine Fuge durchschlägt. Traversen sitzen dort, wo Sie uns die Schränke angesagt haben.
UW und CW . Mineralwolle . Zweilagig versetzt
04
Verspachteln und Grundieren
Bewehrungsstreifen, Lagen, dann Absaugschliff.
Fugen mit Bewehrungsstreifen einbetten, Schraubenköpfe zweimal überziehen, Fläche in Lagen aufziehen und jede trocknen lassen. Geschliffen wird mit dem Teleskopschleifer an der Absaugung, nicht von Hand. Danach Grundierung passend zur Saugfähigkeit des Untergrunds.
Q1 bis Q4 . Absaugschliff . Grundierung
05
Boden, Sockel, Übergabe
Erst messen, dann verlegen. Nie andersherum.
Trittschalldämmung, dann Klickvinyl im Verband mit versetzten Stössen und 10 mm Randfuge ringsum. Sockelleisten auf Gehrung, Silikon an den Anschlüssen, Steckdose und Schalter zurück ans Netz. Schleuse fällt, Licht an, Protokoll und Fotos am selben Tag.
Randfuge 10 mm . Gehrung . Abnahme